Mentale Autorität

Die sechste Autorität ist die mentale Autorität.
Sie können ausschließlich Projektoren haben. Bei ihnen sind zwei oder alle drei oberen Zentren – Kopf-, Ajna- und Kehlzentrum – definiert. Der Rest der Chart ist weiß.
Diese Autorität ist sehr selten und kommt nur bei etwa 2 % aller Menschen vor.
Der Verstand ist nicht deine Autorität
Menschen mit einer mentalen Autorität denken oft sehr analytisch, beschäftigen sich gerne intensiv mit Wissen und lieben es, Zusammenhänge zu erkennen und Lösungen zu finden.
Wichtig ist jedoch: Die mentale Autorität bedeutet nicht, dass Entscheidungen aus dem Verstand getroffen werden.
Ähnlich wie bei der lunaren Autorität der Reflektoren entsteht die Entscheidung hier nicht ausschließlich aus dem Inneren, sondern auch durch den Austausch mit der Umgebung.
Die richtige Umgebung und die richtigen Menschen
Für Menschen mit einer mentalen Autorität ist das Umfeld besonders wichtig.
Anders als bei der selbstprojizierenden Autorität geht es hier darum, wirklich mit anderen Menschen in Kontakt zu treten. Der Aura-Kontakt spielt eine wichtige Rolle.
Hilfreich sind 1 bis 3 vertraute Menschen, deren Meinung geschätzt wird und deren Werte mit den eigenen übereinstimmen.
Da bei dieser Autorität alle Zentren unterhalb des Halses offen sind, sind diese Menschen sehr formbar und empfänglich für die Energien ihrer Umgebung. Dadurch können sie viele Konditionierungen aufnehmen, die der Verstand anschließend gerne übernimmt.
Entscheidungen entstehen im Gespräch
Bei einer mentalen Autorität dürfen Entscheidungen gemeinsam besprochen werden.
Der Ablauf sieht häufig so aus:
Zunächst wird möglichst viel Wissen gesammelt. Menschen mit einer mentalen Autorität lieben es, verschiedene Informationen zusammenzutragen und alle Möglichkeiten zu betrachten.
Anschließend werden diese Informationen mit vertrauten Menschen besprochen. Wichtig sind dabei offene Fragen, die Raum zum Nachdenken geben.
Während des Gesprächs darf beobachtet werden:
Was passiert in meinem Körper?
Wie fühlt sich diese Möglichkeit an?
Welche Gedanken entstehen?
Welche Gefühle bleiben nach dem Gespräch zurück?
Nach dem Gespräch darf sich alles erst einmal setzen.
Du darfst in den Rückzug gehen und hier allein die Entscheidung treffen.
Die Umgebung als Spiegel
Menschen mit einer mentalen Autorität nehmen ihre Umgebung sehr intensiv wahr. Sie „scannen“ gewissermaßen die Menschen und Räume, mit denen sie in Kontakt kommen.
Da sie so offen für die Energien anderer Menschen sind, spiegeln sie häufig das wider, was in ihrem Umfeld vorhanden ist. Deshalb ist es für sie besonders wichtig, bewusst auszuwählen, mit wem sie über wichtige Entscheidungen sprechen und in welcher Umgebung sie sich dabei aufhalten.
Der Körper zeigt dir den Weg
Obwohl diese Autorität „mental“ heißt, spielt der Körper eine entscheidende Rolle. Mit der Zeit entwickeln Menschen mit einer mentalen Autorität ein feines Gespür dafür, ob sich etwas körperlich stimmig anfühlt.
Manchmal zeigt sich eine unpassende Entscheidung oder die falsche Umgebung ganz deutlich. Vielleicht fühlst du dich nach einem Gespräch plötzlich müde oder erschöpft. Das kann ein Hinweis darauf sein, dass entweder die Person, mit der du gesprochen hast, oder die Entscheidung selbst nicht stimmig war.
Gerade weil die Energie bei dieser Autorität hauptsächlich in den oberen Zentren konzentriert ist, fällt es vielen Menschen schwer, ihren Körper bewusst wahrzunehmen. Deshalb ist Körperarbeit besonders wichtig.
Bewegung, Berührung und alle Übungen, die helfen, wieder in den Körper zu kommen, können diese Autorität unterstützen.
Sammle die verschiedenen Gefühle, lass dich durch offene Fragen leiten, höre dir selbst und anderen zu und gib dir ZEIT zu einer Entscheidung zu kommen – du spürst sie im KÖRPER!

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Dieser Artikel ist nur ein kleiner Einblick.
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