Emotionale Autorität

In der Hierarchie steht ganz oben das Emotionszentrum. Das bedeutet: Ist dein Emotionszentrum definiert, ist es automatisch deine Autorität.
Mit etwa 47 % haben fast die Hälfte aller Menschen eine emotionale Autorität. Sie kann bei Generatoren, Manifestierenden Generatoren, Projektoren und Manifestoren vorkommen.
Deine Emotionen zeigen dir den Weg
Wie der Name schon sagt, durchläuft das Emotionszentrum emotionale Wellen. Das bedeutet: Eine Entscheidung steht an und deine Emotionen bewegen sich auf und ab.
Nehmen wir als Beispiel ein Jobangebot, du bekommst ein Jobangebot und denkst dir:
„Ja, das muss ich auf jeden Fall annehmen. Das ist das Beste, was mir passieren kann. 😍“
Du surfst gerade ganz oben auf deiner emotionalen Welle. Du bist voller Euphorie und alles fühlt sich genau richtig an.
Morgen denkst du vielleicht: „Auf keinen Fall. Oh mein Gott, das geht überhaupt nicht. 😥“
Heute befindest du dich eher im Tief deiner emotionalen Welle und siehst plötzlich nur noch die Schwierigkeiten und Herausforderungen.
Und übermorgen: „Doch, ich muss das machen. Das ist genau richtig. 🤩“
Je nachdem, wie schnell deine emotionalen Wellen verlaufen, kann sich das sogar innerhalb weniger Stunden ändern.
Deshalb lautet die allerwichtigste Regel für alle Menschen mit einer emotionalen Autorität:
Triff niemals Entscheidungen aus einer Emotion heraus. Als Faustregel gilt: Mindestens eine Nacht darüber schlafen. Und je wichtiger die Entscheidung ist, desto mehr Zeit darfst du dir nehmen.
Gefühle wollen gefühlt werden
Das ist die eigentliche Aufgabe einer emotionalen Autorität: Jeden Anteil deiner Emotionen wahrzunehmen, sie zu fühlen, durch dich fließen zu lassen und anschließend wieder loszulassen, ohne dich daran festzuhalten.
Mit der Zeit werden die emotionales Wellen ruhiger. Die starken Ausschläge nach oben und unten werden weniger und deine Emotionen pendeln sich langsam ein.
Ausnahmen
Natürlich gibt es auch Situationen, in denen du nicht tagelang über eine Entscheidung nachdenken musst.
Grundbedürfnisse
Dazu gehören Grundbedürfnisse wie Essen, Trinken, Schlafen oder zur Toilette gehen. Hier geht es nicht darum, erst über eine emotionale Welle zu gehen, sondern die Bedürfnisse des Körpers wahrzunehmen und ihnen zu folgen.
Spontane Entscheidungen
Genauso gibt es spontane Entscheidungen im Moment. Wenn dich zum Beispiel jemand anruft und fragt: „Hast du heute Abend Lust, etwas essen zu gehen?“, dann darfst du natürlich im Moment spüren, ob du gerade Lust darauf hast oder nicht. Das sind keine Entscheidungen, für die du mehrere Tage brauchst.
Drängende Entscheidungen
Wenn eine wichtige Entscheidung keine Zeit hat und dich jemand unter Druck setzt, sofort Ja oder Nein zu sagen, dann ist das mit einer emotionalen Autorität meistens kein gutes Zeichen. Sehr wahrscheinlich ist es dann nicht der richtige Ort, nicht die richtige Person oder nicht die richtige Entscheidung. Denn für eine Entscheidung, die wirklich zu dir passt, ist immer genügend Zeit da.
Mein Tipp für dich
Das Wichtigste überhaupt ist deshalb: Nimm dir Zeit.
Schlafe über deine Entscheidung. Beobachte deine emotionalen Wellen. Durchlebe sie, lass sie wieder los und finde zurück in deine Klarheit.

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Dieser Artikel ist nur ein kleiner Einblick.
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